Vergeben und Losslassen

Wir haben bereits zu diesem Thema viel nachgesinnt! Wir haben Artikel geschrieben und sie nie veröffentlicht. Uns mit anderen darüber unterhalten…

Ich glaube Sofie und die Meeresbande (in den Kommentaren) treffen echt den Kern dieses Themas ganz genau! Deswegen darf ihr Beitrag dazu in meinem Blog nicht fehlen!

Vergebung und Heilung

Und doch werde ich einen Teil des nicht veröffentlichten Beitrag hier rein kopieren. Es zeigt unsere Entwicklung zu diesem Thma auf die allerdings immer noch am gange ist, um zu den Erkenntnissen zu gelangen, die Sofie und die Meeresbande schon haben…

 

Losslassen, Schuldfrage, Programmierung vom 8.02.18

Losslassen… Ja, das wäre toll! Dann wären wir nicht im Dauerstress, könnten zu Abwechslung ach mal an was schönes denken oder sogar tun, mit echtem Genuss. Vielleicht wäre sogar ein Hauch von Glück drin?

Auf dem Blog von Bettina entdeckten wir dann den Beitrag Vergebung: Loslassen, Druck ablassen, frommen Druck vermeiden. Ja, das hört sich doch echt gut an.

Aus meinem Kommentar wurde eine Unterhaltung voller Erkenntnisse meinerseits, die ich gerne hier veröffentlichten möchte. Wir schrieben soviel über uns und unsere Gedanken…

Als Kind kann man dieser Gewalt echt nicht entfliehen, vor allem nicht, wenn fast alle in dem Leben des Kindes irgendwie involviert sind. Ein Kind weiß nicht, was Manipulation, Konditionierung oder Programmierung ist. Bei den beiden letzten brauch ich auch noch Nachhilfe, obwohl Sofie auf ihrem Blog schon viel erklärt hat. (DDNOS und Programmierung Unbedingt auch die Kommentare lesen, da sind viele Fragen beantwortet worden, auch unsere🤔). Können Täter, die selbst programmiert sind, sich entscheiden die Gewalt nicht weiter zu geben? Sind sie verantwortlich, für das was sie tun? Ein Kind in uns musste Gewalt weiter geben, es wurde darauf „trainiert“ und ist echt der Meinung, das was sie da tat gehört sich so, die anderen Kinder brauchen das so und Weinen und Schreien ist nicht schlimm, es zeigt viel mehr, wie toll das ist! Dieses Kind in uns, ist es Schuld, für das was es tun musste? Und wie lange sind solche Taten unschuldig? So lange der Körper auch noch kindlich ist, oder nur so lange, wie es in der Hand der Täter ist? Das Kind ist immer noch in uns, auch wenn der Körper schon groß ist. Wer würde die Schuld tragen, wenn dieses Kind den Körper übernehmen würde und wieder täte, was es damals tun musste um zu überleben, weil es immer noch im Damals lebt?

Die Schuld ist die dann nur relativ anzusehen? Vor allem wenn ich, falls ich es erfahren täte, die Verantwortung übernehmen könnte?

2 Gedanken zu “Vergeben und Losslassen

  1. Liebe Vergissmeinnicht, das sind echt schwierige Fragen. Wichtige Fragen. Einerseits. Andererseits kann es sein, dass man sich damit zermartert und das ja auch von den Tätern angelegt wurde. Damit ihr schwach seid innerlich und euch selbst wenig zutraut. Soweit ich Einblick habe, wird ja in diesen Kreisen alles verdreht. Auch alles, was gut und böse angeht. Schuld und Gerechtigkeit. Ich hatte ja schon öfter von der Frau geschrieben, die ich begleiten durte. Sie wurde von klein auf mit Sätzen wie „Gut ist Böse. Böse ist gut.“ oder „Wer seine Kinder wirklich liebt, foltert und vergewaltigt sie, damit sie hart werden. Denn nur wer hart wird, kann das Leben überstehen und Erfolg haben.“ usw infiltriert. Und das wurde auch zu ihrer Denke – bzw zu der von vielen Personen in ihr. Das ist so eine Satanismusdenke. Und das sind nur zwei Beispiele. Alles ist total verdreht. Gute Dinge, wie Liebe, Jesus, Glauben, Freundschaft usw wurden mit Folterungen verknüpft – damit alles vermischt ist und nichts klar. Dait das Gute für Böse gehalten wird und man alles, was gut ist hasst. Es ist so ein ausgeklügeltes System – für mich zutiefst böse (im einfachen Sinne). Auch das, was in den Kreisen die programmierten Kinder anderen antun müssen wird an irgendwelche Dinge geknüpft und verdreht. Es sind ja auch bestimmte Innenpersonen, die das dann tun müssen – die sich für die anderen im System aufopfern, damit diese überleben können. Ich komme da gar nicht mehr hinterher mit der Schuldfrage. Es ist so verzwickt und verdreht und ich frage mich, wie ein Mensche, der in diese Dinge hineingeboren wird, eigene Verantwortung überhaupt übernehmen kann. Vielleicht in Mikrobruchteilen. Aber im Großen und Ganzen…? Vielleicht ist das auch gar nicht das Entscheidende. Das Entscheidende ist, dass ihr es geschafft habt, den Dingen ins Gesicht zu blicken. Erinnerungen langsam aber sicher zulassen könnt. Euch damit auseinandersetzt. Sogar ein Stück öffentlich werdet mit dem blog. Euch da rausarbeiten wollt. Darunter leidet, was Innenpersonen evtl anderen angetan haben. Das schrecklich findet. Dass ihr es schafft, das System (nicht euer eigenes, sondern das dieser seltsamen Organisation) abzulehnen und dagegen anzukämpfen. Ich glaube das alles sind die entscheidenden Sachen. Die zeigen, wer Ihr seid. Zermartert euch nicht (sicherlich wird das immer mal der Fall sein.. aber dann auch wieder aussteigen und euch bewusst machen, was ihr schon geschafft habt) – sondern geht euren Weg weiter. Und einige von euch sind ja gläubig: Jesus sieht das alles und er vergibt ohne Grenzen. – Für mich selber übersteigt die Schuldfrage in Bezug auf die Organisation und die Menschen, die hineingeboren werden, meinen Verstand. Natürlich kann man sich schlaue Gedanken machen – aber man! – das ist alles nicht wirklich nachzuvollziehen – weder für Außenstehende noch für Beteiligte. Und die zielführende Frage sollte sein: wie kann man dem entgegentreten – entweder bei persönlicher Betroffenheit für sich selbst. Oder bei nur mittelbarer Betroffenheit dem ganzen Apparat, der dahinter steckt. Und auch das ist kam zu beantworten. Ihr seid toll, weil ihr euren Weg geht! LG, Bettina

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    • Danke Bettina.
      Ich möchte da am liebsten auch nicht wieder einsteigen in dieses Gedanken Karussell.
      Fakt ist, ich hab als Erwachsene, meines Wissens nach, niemandem körperliche Gewalt zugefügt – was nicht ausschließen kann, dass welche in uns es getan haben, ohne dass ich es weiß. Fakt ist auch, ich würde wenn es möglich wäre an den Opfern aus meiner Kindheit gerne alles wieder gut machen, mich entschuldigen, obwohl ich selbst noch Kind war und rechtlich auch nicht mal belangbar. Fakt ist, dass ich echt ins Knast oder Klapsse gehen würde, falls doch etwas vorgefallen wäre. Alles obwohl ich seit Baby an mit diesen Mist leben musste.
      Und Fakt ist, dass meine Mutter weiter verletzt, obwohl sie selbst in Therapie gehen könnte. Dass es keine Entschuldigung gibt, alles abgestritten wird und ich für verrückt erklärt werde. Keine Reue oder echtes Bedauern, oder zumindest ein Versuch zu helfen oder irgendwas. Nach Kontakt Abbruch meinerseits, nur ignorieren ihrerseits und Vorwürfe, weil ich nicht zurück anrufe. Auch keine Frage nach dem warum. Für mich nicht verständlich, wenn sie mich denn lieben würde, hätte sie wenigstens nach dem Grund für den Abbruch fragen können statt mir vorzuwerfen, weil ich mich nicht melde.
      Und die anderen? Keine Versuche der Wiedergutmachung oder Entschuldigung, ist ja klar. Wenn sie nicht schon gestorben sind, machen sie vermütlich weiter wie bisher nur eben mit anderen Opfern. Oder im besten Fall schämen sie sich vielleicht für ihre Taten? Die Möglichkeit mich zu kontaktieren hätten viele von ihnen über Mutter gehabt… Nicht, dass ich die sehen wollte, aber sie könnten versuchen etwas wieder gut zu machen.
      Wenn wir aber alle programmiert sind, wir die Opfer und die, die Täter, wieso sind wir so verschieden? Persönliche Entscheidung, die Liebe zum wahren Guten, zu echter Gerechtigkeit unter allen Umständen, oder doch lieber Egoismus, Befriedigung der eigenen „Bedürfnisse“ egal zu welchem Preis und Selbstwert-Steigerung über Macht, Gewalt und Geld. Hatte ich nicht die selbe Wahl, oder waren es Programmierungsfehler?
      Vielleicht verteidige ich sie aber in einer Stunde wieder, „weil sie ja nichts dafür konnten“, wenn ein Teil nach vorne kommt, der das wirklich glaubt. Die Wut macht dem merkwürdigem Täter-Mitgefühl Platz und dieser sucht das Gute in ihnen und die Entschuldigungen für sie. Weil die Welt ja nicht so grausam sein darf, dass Foltern und Quälen nicht so schlimm war, einen guten Grund hatte, und die Menschen nicht absichtlich als Bösartigkeit solche Dinge tun würden.
      Eigentlich liegt es so klar auf der Hand, wird dann aber alles hinterfragt und entschuldigt. Wäre ich nur eine, hätte dieses hin und her keine Chance.
      Wieso soll man denen überhaupt vergeben, wenn sie sich nicht entschuldigen? Es macht echt nichts ungeschehen!
      Wäre nur ich da, gebe es keine Zweifel über war oder nicht war. Ich würde sie verklagen, alle! Und da es zu spät ist, würde ich vielleicht „nur“ alle über ihr Treiben informieren, um sie zu beschämen, denn was anderes würde es vermutlich nicht bewirken. Und ehrlich gesagt würde ich am liebsten noch mehr mit ihnen tun. Sicher nicht so viel wie sie mir, aber genug, damit sie nie wieder tun, was sie damals taten!
      LG R.

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