Was sexuelle Gewalt mit dem Leben macht

Mein Schwarm Chesney Hawkes mit I Am The One And Only: https://youtu.be/G-BOTFmimoA Ein lebens großes Poster von ihm hab ich in meinem Zimmer hängen gehabt... Lang ist es her... Ich stand auf Bubi Gesichter... Später auf Frauen dann wieder Männer... Ich schaute mir dieses Bild von ihm eben so an und stellte fest, dass einer … Was sexuelle Gewalt mit dem Leben macht weiterlesen

Fundstück unveröffentlichter Beitrag: Trauma und Histamin-, Lactose-, Fructose- Intoleranz oder Allergien

Fundstück der Woche! Wir haben diesen Artikel scheinbar vor ner Ewigkeit (März 2020! Krass) geschrieben. Per Zufall entdeckte ich es grade in den vielen offenen Tabs des Tablet Browser. Da es interessant ist, möchte ich es euch nicht vorenthalten, auch wenn es anscheinend nicht fertig ist. Ich kann jetzt leider auch nichts dazu schreiben. Der … Fundstück unveröffentlichter Beitrag: Trauma und Histamin-, Lactose-, Fructose- Intoleranz oder Allergien weiterlesen

Dokumentation über Sucht und Trauma

Nur bis 14.06.2021 Die Dokumentation begleitet den Arzt und Sucht-Experten Gabor Maté bei seiner Arbeit mit Suchterkrankten und erklärt die Wurzel der Sucht: Das Trauma, das oft schon in der frühen Kindheit entstanden ist. Es geht nicht um die Sucht, sondern um den Schmerz. Die Dokumentation ist in englischer Sprache, man kann aber einen deutschen … Dokumentation über Sucht und Trauma weiterlesen

Vom Hammster Baby in den Keller, zu der Feldmaus und zurück ins jetzt

8 Tage altes Hamster Baby Quelle Stunden vergehen, man liegt im Bett und das Kopfkino läuft unaufhaltsam. Aufstehen geht irgendwie nicht. Der EheMann kam und wollte uns zum Aufstehen bewegen. Da erzählte ihm ein etwa 5 jähriges Mädchen begeistert von dem Hammster Baby, dass sooooo klein ist und im Licht durchsichtig, so dass man rote … Vom Hammster Baby in den Keller, zu der Feldmaus und zurück ins jetzt weiterlesen

Einfach nur wollen müssen

Die Vergangenheit loslassen. Den Schmerz loslassen. Die Schuld loslassen. Das Warum loslassen. Die Hoffnung loslassen. Die Angst loslassen. Den Hass loslassen. Das Leid loslassen. Die inneren Grabenkämpfe loslassen. Alles eine Frage der Entscheidung. Du kannst es so oder so handhaben. Es ist dein Lebensweg, den du gestaltest. Es sind deine Gedanken und Gefühle, die du … Einfach nur wollen müssen weiterlesen

Kann die Psyche sterben?

Die lieben Beeries haben interessante Fragen aufgeworfen, die uns zum Nachdenken gebracht haben, in ihrem Kommentar zu unserem letzten Beitrag: Hallo Ihrs,oh weh, schon beim lesen eurer Worte dreht sich mir der Magen um. Das klingt so schrecklich. Belastend im Hier und Jetzt und da scheint Grauen im Dort und Damals passiert zu sein, dass … Kann die Psyche sterben? weiterlesen

Über den Mut nachts zu schlafen

Tolle Worte und so wahr. Danke euch dafür Benitta.

Wir haben diesen Mut nicht. Wir müssen vor Müdigkeit fast umfallen um vor 4/5 Uhr morgens ins Bett zu gehen. Schlafen ist trotzdem so ein Ding. Unzählige Male haben wir es versucht es zu drehen. Gestern wieder, das beste Beispiel. Nachdem wir 2 Tage lang durchgemacht haben, den Tag davor vielleicht 2/3 h gehalbschlaft und gestern gar nicht, schafften wir es der Müdigkeit wegen tatsächlich schon um 2 ins Bett.
War interessant heute. Hab zum ersten Mal live erlebt, dass welche in uns schlafen, während ich und noch eine wach waren. Ich öffnete die Augen, sah die Wand in meinen Zimmer, drehte mich um, hasste die Schmerzen, schloß die Augen – und sah zu, dass dass da ein Traum lief. So als würde man einen Film im Kino sehen, voll in Farbe, klar und beinahe realistisch. Dabei kann ich persönlich, wenn ich die Augen schließe nichts in Farbe sehen. Die Szene war eine Art Renovierung, Leitungen an einer Wand ziehen, nichts womit ich etwas anfangen kann. „Krass“ – dachte ich – „als würd ich ein Film ansehen“. „Ja, die anderen träumen das grade“ – antwortete mir jemand von uns. Ich war erstaunt und öffnete meine Augen wieder, um das zu überprüfen. Ich sah mein Bett und das Zimmer, drehte mich wieder um, weil ja, es tut alles ständig so weh, und schloss die Augen wieder. Und krass, der „Film“ lief weiter. Echt sowas hab ich noch nie erlebt, ihr vielleicht?

Ich bin danach auch eingepennt, träumte wirres Zeug von einem Ex, Mutter und heiraten….

Ja,wir sind auch nur in Ablenkung, Leben kann man das wirklich nicht nennen. Mut, ja es bräuchte sicherlich Mut. Man müsste den Monstern und den Gedanken mit Mut begegnen und es ohne Selbst Verletzung ertragen. Aber dafür braucht es auch Unmengen an Kraft und nicht nur Mut.

Wir haben ja nicht mal wirklich eine Wahl, denn so viel ablenken kann man sich gar nicht, um alles zu unterdrücken. Es kommt immer etwas durch. Mal mehr und mal weniger. Und wir sind dankbar dafür, wenn mal weniger kommt, denn dann kann man sich etwas erholen, natürlich nicht ohne wieder ablenken zu müssen. So viel Kraft hat man einfach nicht um den ganzen Tag lang diesem Mist zu begegnen und das eben jeden Tag.

Und leben? Ja, es wäre so schön, wenn man uns das wirklich auch mal geweheren würde. Aber irgendwie ist es wohl nicht drin. Dazu fehlt echt der Mut. Und selbst wenn, die selbst Zerstörung ist dann umso schlimmer, oder?
Selbst als wir uns vorgenommen haben etwas Gutes zu tun für die Seniorenheime und wir freudig sagten, wir basteln jetzt, machen was schönes, werden kreativ (haben Karten gemacht) – daraus wurde am Ende eine 18h Session ohne Unterbrechung, natürlich ohne Essen, ohne Trinken, ohne Klo und Pause schon mal gar nicht. Und selbstverständlich braucht man doch kein Schlaf! Da kann man schon gar nicht mehr klar denken, da fällt einem schon alles aus den Händen… Und dann kommt der Ehemann und verbietet uns weiter zu machen, damit wir entweder ins Bett gehen oder was essen. Und das löst ein durcheinander aus! Heulen, nicht begreifen, betteln, erstarren… Natürlich geht weder schlafen, noch essen, noch trinken. Nee 2h erstarrt auf dem Klo verbracht bis man endlich wieder denken konnte und dem Mann auch recht geben konnte, spüren konnte wie fertig man eigentlich war. Schlafen ist selbst dann noch so ein Ding… Das ging nicht wirklich gut.

Ja, Mut und Kraft braucht es, aber auch das reicht nicht, auch nicht mit Ablenkung und auch nicht mit dem, sich der Vergangenheit stellen. Da laufen Dinge im Hintergrund, die versteht doch kein Mensch, oder?

lebendig werden ...

Es braucht sehr viel Mut nachts zu schlafen – meist noch zu viel Mut sich gegen die Gespenster der Erinnerung zu stemmen, die unweigerlich hochkommen sobald wir uns früher schlafen legen. Wann würden Flashbacks und Panik aufhören, wenn wir uns täglich dazu zwingen könnten? Würden sie  jemals aufhören?

Es braucht sehr viel Mut zu UNS zu stehen, trotz der großen Gefahr und langjährigen Erfahrungen der Ablehnung und des Unverständnisses. Es braucht fast übermenschlichen Mut sich mit gestellten Fragen und mehr noch mit ungestellten Fragen und geglaubtem Verstehen der anderen oder deren Unwillen zu verstehen zu konfrontieren bei jeder Begegnung, die uns wichtig ist oder werden soll.

Es braucht sehr viel (mehr) Mut zu leben, statt bloß zu überleben und auf den Tod zu warten, Jahrzehnte lang und sich bis zu diesem Zeitpunkt weitgehend abzulenken.

Leben, vielmehr lebendig sein ist so viel schwieriger als wir es uns erträumt hatten.

Ob diese…

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